Hier entsteht die Seite DDR. - mögen wir sie nie vergessen!


Alle kennen die 7 Weltwunder, aber die 7 Wunder der DDR sind weniger bekannt:

Wunder 1: In der DDR gab es keine Arbeitslosigkeit!
Wunder 2: Obwohl keiner arbeitslos war, hat nur die Hälfte gearbeitet.
Wunder 3: Obwohl nur die Hälfte gearbeitet hat, wurde das Plansoll immer erfüllt.
Wunder 4: Obwohl das Plan-Soll immer erfüllt wurde, gab es nichts zu kaufen.
Wunder 5: Obwohl es nichts zu kaufen gab, waren alle glücklich und zufrieden.
Wunder 6: Obwohl alle zufrieden waren, gab es regelmäßig Demonstrationen.
Wunder 7: Obwohl regelmäßig demonstriert wurde, wurde immer mit 99,9 % die alte Regierung wiedergewählt.


Das alte Paar Ulbricht liegt im Bett, er liest ein Westmagazin, sie strickt.

Plötzlich blickt Walter auf und sagt: „Steh mal auf, Lotte!“

Lotte steht auf, und Walter betrachtet sie.

Dann sagt er: „Lotte, zieh mal dein Hemd aus!“

Sie ist peinlich berührt, stellt sich aber nackt hin.

Walter schaut sich seine Frau wieder eingehend an und fordert dann: „Geh mal vor meinem Bett auf und ab, auf und ab.“

Lotte läuft hin und her.

Walter schüttelt ratlos den Kopf: „Also Lotte, kannst du dir vorstellen, was die Kapitalisten am Striptease finden?“


Ein Genosse ist von einer Westreise zurückgekehrt und berichtet seinem Parteisekretär: „Ich habe den parasitären, faulenden, absterbenden Kapitalismus erlebt.“

„Und, wie war dein Eindruck?“

„Ich muss sagen, ein schöner Tod ist es.“


Ulbricht hat eine Autopanne und klingelt am nächsten Haus.

Ein Mann öffnet und schaut den Besucher fragend an.

„Kennen Sie mich denn nicht?“, so Ulbricht. „Ich war doch gestern Abend im Fernsehen.“

Dreht der Mann sich um und ruft: „Mutter komm mal raus, der Millowitsch ist da.“


„Ich studiere jetzt an der Bezirksparteischule und werde Sakristeipharisäer.“

„Du meinst sicher Parteisekretär!“

„Kann sein, wir lesen jedenfalls den ganzen Tag Karl May.“

„Du meinst sicher Karl Marx!“

„Ach, ich habe mich schon gewundert. Wir sind schon auf Seite 678 und es ist noch kein einziger Indianer vorgekommen.“


Ein hoher Parteifunktionär besucht eine LPG.

Der LPG-Vorsitzende - treuer Sozialist - verkündet voller Stolz: "Genosse Parteisekretär! Seit zwanzig Jahren bauen wir nun schon Weizen in unserer LPG an und es kam noch nie vor, dass wir Mehltau hatten!"

Darauf der Parteifunktionär: "Genosse! Ich lobe mir deinen Einsatz für die sozialistische Landwirtschaft! Natürlich bin ich mir bewusst, dass es auch in unserem Staat hier und dort Engpässe bei der Versorgung gibt, aber ich werde mich persönlich darum kümmern, dass Ihr in Zukunft welchen bekommt ..."


Walter Ulbricht will seine Frau mit Karten für die Oper überraschen, reiht sich brav in die Schlange an der Vorverkaufskasse ein und passt genau auf.

Sein Vordermann verlangt höflich zwei Karten für „Tristan und Isolde“.

Dann kommt Ulbricht an die Reihe: „Bitte zwei Karten für Walter und Lotte!"


Warum spielen die in der DDR stationierten Sowjetsoldaten kein Tele-Lotto?

Sie haben Angst eine Sowjetunionreise zu gewinnen.


Walter Ulbricht fährt mit seiner Frau Lotte übers Land und sieht, wie ein Mann Pferdeäpfel aufsammelt.

„Was haben Sie denn damit vor?“, will Ulbricht wissen.

„Die brauche ich für die Erdbeeren“, erfährt er.

„Siehst du“, meint Lotte zu Walter, „es muss nicht immer Schlagsahne sein.“


„Genosse Meyer“, sagt der Parteisekretär, „mir fällt auf, dass du in unseren politischen Diskussionen immer nur der Meinung des Genossen Vorsitzenden, des Genossen Abteilungsleiters oder meiner Ansicht bist. Hast du denn keine eigene Meinung?“

„Doch, Genosse Parteisekretär, aber die verurteile ich auf das Schärfste.“


„So Genossen“, erklärt Walter Ulbricht in einer Rede, „auch wenn wir zur Zeit einige Engpässe haben, werden wir weiter mit aller Kraft den Sozialismus/Kommunismus aufbauen – wir werden einfach den Gürtel enger schnallen.“

Da sagt eine zarte Stimme im Hintergrund: „Genosse Ulbricht, wo gibt es Gürtel ?“


Chruschtschow und Kennedy liefern sich ein Duell beim 100-Meter-Lauf.

Die sowjetische Nachrichtenagentur Tass meldet danach: Chruschtschow belegte einen hervorragenden zweiten Platz, Kennedy wurde nur Vorletzter.


Walter Ulbricht beschließt, mit seiner Frau auszuwandern.

Als der Zug in Paris einfährt, ruft ein Gepäckträger. „Bagage, Bagage.“

Walter will aussteigen, doch Lotte zieht ihn energisch zurück: „Hier bleiben wir nicht – die haben uns erkannt.“


Wohnungstauschanzeige: Biete moderne Vierzimmerwohnung, suche einfaches Loch in der Mauer.


Während einer Rede sieht Ulbricht in der ersten Reihe eine alte Frau mit Tränen in den Augen.

„Mütterchen“, fragte er nach seinem Auftritt, „warum haben Sie denn so geweint?“

„Ach“, sagt die Frau schon wieder schluchzend, „wenn ich Sie sehe, muss ich immer an meine arme Ziege denken, die mir die Russen weggenommen haben.“


Zwei Rehe beobachten, wie im Wald etwas Rotes über den Weg huscht.

„Schau mal, ein Eichhörnchen.“

„Ach wo, das war doch ein von der Waldparteiorganisation zusammengestauchter Fuchs.“


„Genossen, die Amerikaner sind zum Mond geflogen, wir aber werden zur Sonne fliegen“, erklärt Ulbricht.

„Aber dort ist es sehr heiß“, gibt einer der Zuhörer zu bedenken.

„Macht nichts“, meint Ulbricht, „wir fliegen nachts.“


Der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow schlummert nachts bäuchlings im Bett – da bekommt er von seiner Nina einen Schmatz auf den Popo.

„Was ist los?“, murmelt Nikita. „Schon wieder Besuch aus der DDR?“


„Komm doch mal Walter“, ruft Lotte Ulbricht beim Fernsehen, „die Mathieu singt.“

„Ist das ein Schiff von uns?“


Der Lehrer kündigt ein neues Stoffgebiet an: „In den nächsten 20 Stunden werden wir über die Liebe sprechen.“

Die Jugendlichen sind begeistert.

„In der ersten Stunde“, so erläutert der Lehrer, „sprechen wir über die Liebe der Kinder zu den Eltern, in der zweiten Stunde über die Liebe zur Heimat, in der dritten über die Liebe zur Arbeit – und in den restlichen Stunden über die Liebe zur Sowjetunion.“


„Wir erfüllen den Plan mit 120 Prozent“, erfährt Ulbricht bei einem Betriebsbesuch.

„Und wie hoch ist der Anteil des Ausschusses?“, will er wissen.

„Nur ein bis zwei Prozent“, versichert der Betriebsdirektor.

„Ach“, fragt Ulbricht staunend, „reicht denn das für unsere Bevölkerung?“


Angesichts der Wettbewerbslosung „Plane mit – arbeite mit – regiere mit!“ fährt ein Arbeiter zum Regierungssitz.

„Ich will mitregieren“, erklärt er dem Pförtner.“

„Sind Sie verrückt?“

„Wieso, ist das Bedingung?“


Die Queen empfängt eine DDR-Delegation zum 5-Uhr-Tee.

Honecker steckt sich blitzschnell ein goldenes Löffelchen in die Jackentasche.

Als auch Ulbricht einen Löffel verschwinden lassen will, ertappt ihn die Königin.

„Wärde Genossin Gwien“, meint er. „Guggen se doch mal meinen Trick an. Ich schtegge ein Löffelchen in meine Tasche, und hole es beim Genossen Honecker wieder raus.“


Ein DDR-Flugzeug wird in den Westen entführt und steht dort, umzingelt von der GSG 9, auf dem Flughafen.

Der Kidnapper, ein Familienvater mit zwei Kindern, lässt der SED-Führung seine drei Forderungen übermitteln.
1. Er will endlich den Trabant bekommen, den er vor 14 Jahren bestellt hat.
2. Er will eine Drei-Zimmer-Wohnung für seine Familie.
3. Er will im Sommer einen Ferienplatz an der Ostsee.
Die Parteiführung zögert, lässt anfragen, womit der Mann im Fall einer Ablehnung seiner Forderungen droht.

Antwort: „Dann lasse ich stündlich zwei Geiseln frei.“


Wer ist der größte Feldherr der Weltgeschichte?

Walter Ulbricht: Er schlug zwei Millionen Menschen in die Flucht und nahm 17 Millionen gefangen.


Drei Häftlinge in Bautzen unterhalten sich.

„Ich kam immer fünf Minuten zu früh – da haben sie mich wegen Spionage verurteilt“, sagt der erste.

„Ich kam immer fünf Minuten zu spät – da haben sie mich wegen Sabotage verhaftet“, erklärt der zweite.

Erzählt der dritte: „Ich kam immer pünktlich – dadurch sind sie dahinter gekommen, dass ich eine Westuhr hatte.“


Das Oberste Gericht der DDR verurteilt einen Rentner zu zwei Jahren Haft, weil er an eine Mauer „Ulbricht ist dumm“ geschrieben hat.

„Das verstehe ich nicht“, meint der Mann in seinem letzten Wort. "Seinerzeit unter Wilhelm II. habe ich für den Spruch „Der Kaiser ist dumm“ wegen Majestätsbeleidigung nur ein Jahr bekommen.“

Also erklärt der Richter: „Diesmal gibt es ein Jahr wegen Beleidigung und ein Jahr wegen Verrats von Staatsgeheimnissen.


Auf der Leipziger Messe streiten ein Russe und ein Amerikaner.

„Wir hatten mit Gagarin den ersten Menschen im All!“

„Wir hatten mit Armstrong den ersten Menschen auf dem Mond.“

Kommt ein DDR-Bürger vorbei und meint: „Das ist doch nichts Besonderes, bei uns leben 17 Millionen hinterm Mond.“


Ulbrichts Chauffeur überfährt vor einem Bauernhof einen Hund.

Walter schickt den Fahrer ins Haus, damit er sich bei den Leuten entschuldigt.

Nach geraumer Zeit kommt  der Mann zurück, in der Hand eine Korb mit Eiern, Schinken und Würsten – und erklärt seinem verblüfften Chef: „Ich habe nur gesagt: ,Ich bin der Fahrer von Ulbricht, der Hund ist tot.‘“


Ein Zug der Deutschen Reichsbahn springt aus den Schienen, rast weit über ein Feld und bleibt endlich stehen.

Die Fahrgäste sind entsetzt, aber der Lokführer erklärt, dass auf den Gleisen von Schnitzler gestanden habe.

„Den hätten Sie ruhig überfahren können“, meint ein Reisender.

„Ja“, versichert der Lokführer, „aber Schnitzler ist weggerannt und ich habe ihn erst auf dem Feld erwischt.“


Gott befragt die drei Neuzugänge vor der Himmelstür nach ihrer Herkunft.

Der erste kommt aus den USA. Gott schaut ins Sündenregister und schickt den Mann zunächst für 25 Jahre ins Fegefeuer.

Der zweite kommt aus der Sowjetunion. Gott blickt ins Sündenregister und schickt ihn für 15 Jahre ins Feuer.

„Und wo kommst du her?“, fragt der Herr den dritten.

„Aus der DDR.“

Gott legt das Sündenregister beiseite und sagt freundlich: „Tritt ein und sei willkommen, du hast schon zu Lebzeiten die Hölle auf Erden erlebt.“ 


Der frisch vermählte Mann ist unzufrieden mit den kulinarischen Fähigkeiten seiner Angetrauten und schickt sie zum Kochkurs.

Nach einen Vierteljahr bittet er: „Liebling, brate mir doch mal ein Schnitzel.“

„Tut mir leid, wir sind erst bei der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.“


Was ist der Unterschied zwischen den USA und der DDR?

Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die DDR ist das Land der eingegrenzten Unmöglichkeiten.


Drei Rentner – aus Frankreich, Schottland und der DDR – im Gespräch.

„Ich schlafe bis zum Nachmittag, dann nehme ich eine Flasche Cognac und gehe zu meiner Geliebten“, erzählt der Franzose.

„Ich stehe früh auf, nehme mir eine Flasche Whisky und gehe Lachse angeln“, berichtet der Schotte.

„Ich stehe auch früh auf“, erklärt der DDR-Rentner. „Dann nehme ich meine Herztropfen und gehe zur Frühschicht.“


Wurde der Sozialismus von Wissenschaftlern erfunden?

Nein, Wissenschaftler hätten ihn zunächst an Mäusen ausprobiert.


Ein Sowjetbürger, ein Amerikaner und ein DDR-Bürger fallen Menschenfressern in die Hände.

„Wer ein Wort weiß, das wir nicht kennen, darf leben bleiben“, erläutert der Oberkannibale.

„Kosmonaut“, sagt der Sowjetbürger.

„Kennen wir“, erklärt der Oberkannibale und befiehlt: „Klick-Klack“.

Sagt der Amerikaner: „Computer“.

„Kennen wir, also – Klick-Klack“, entscheidet der Oberkannibale.

Da ruft der DDR-Bürger: „Bezirksparteikontrollkommission“.

„Und was bedeutet das?“, will der Oberkannibale staunend wissen.

„Ganz einfach“, erklärt der DDR-Bürger: „Klick-Klack.“


Warum gewinnen DDR-Bobfahrer fast alle Wettbewerbe?

Sie haben auf jeder Bahn Heimvorteil: Links eine Mauer, rechts ein Mauer, und in der Mitte geht es rasend bergab.


Die Lehrerin erklärt das DDR-Wappen: „Der Ährenkranz symbolisiert die Genossenschaftsbauern, der Hammer die Arbeiter in unseren volkseigenen Betrieben und der Zirkel die technische Intelligenz.“

Meldet sich der kleine Fritz: „Und was ist mit meinem Vati, der ist Parteisekretär?“

„Schau mal“, sagt die Lehrerin und zeigt auf den Zirkel, „hier oben ist eine kleine Niete.“


Die USA, die Sowjetunion und die DDR wollen gemeinsam die Titanic heben.

Die Amerikaner interessieren sich für den Inhalt des Tresors, die Russen für die moderne Technik.

Die DDR sucht die Kapelle, die bis zum Untergang fröhlich musiziert hat. 


Eine Dresdnerin beantragt bei der Abteilung Inneres in ihrem Stadtbezirk die Ausreise.

„Meine alte Mutter in Stuttgart ist blind und braucht Pflege“, erläutert sie.

„Ihre Mutter kann zu uns übersiedeln, Sie haben doch eine geräumige Wohnung, sogar mit Bad“, erwidert der Mitarbeiter.

„Sie haben mich falsch verstanden“, erklärt die Dresdnerin, „meine Mutter ist blind, nicht blöd.“


Was passiert, wenn der Berliner Fernsehturm umkippt?

Dann kann man mit dem Fahrstuhl in den Westen fahren.


Nach einer Rede des NVA-Regimentskommandeurs zum 60. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution meldet sich Soldat Meyer und fragt, warum die Oktoberrevolution im November stattgefunden habe.

„Aber Sie wissen doch“, erklärt der Oberst, „dass wir zwei Stunden Zeitunterschied zu Leningrad haben. In 60 Jahren läppert sich das ganz schön zusammen.“


Im Wettbewerb um die beste 1.-Mai-Losung geht der dritte Preis an die Volkspolizei: Warum in die Schule gehen? – Kommt gleich zu uns!

Den zweiten Preis erhält die Stasi: Kommt zu uns, bevor wir zu euch kommen!

Auf dem ersten Platz liegt die Gebäudewirtschaft: Ruinen schaffen ohne Waffen.


Ein sowjetischer und ein DDR-Genosse finden eine Kiste mit Wodkaflaschen.

„Komm“, sagt der sowjetische Genosse, „wir teilen brüderlich.“

„Nichts da“, meint der DDR-Genosse, „lieber halbe-halbe.“


Ein älterer DDR-Bürger erkundigt sich, weshalb vor dem Uhrengeschäft so viele Menschen stehen.

Es sei gerade eine Ladung Uhren aus der Sowjetunion eingetroffen, erklären die Wartenden.

„Oh“, sagt der Mann, „da stelle ich mich auch an. Vielleicht ist ja meine dabei.“


Arzt: „Nehmen Sie dreimal täglich 20 Tropfen!“

„Herr Doktor, bitte 25 Tropfen – 20 kann ich nicht mehr hören.“


Der erste amerikanische Weltraumfahrer kehrt heim und wird gefragt: „Was wünschst du dir?“

Er bittet um ein Haus und ein Auto.

Der erste sowjetische Weltraumfahrer kehrt heim  und wird gefragt: „Was wünschst du dir?“

Er bittet um eine Wasserleitung für sein Dorf.

Der erste DDR-Weltraumfahrer kehrt heim und wird gefragt: „Willst du die Tage im All nacharbeiten oder dafür Urlaubstage opfern?“


Misswahl in der SED-Führung:

Die Genossen schicken ihre Holden ins Rennen.

Welchen Titel ergattert Volksbildungsministerin Margot Honecker? Natürlich „Miss Bildung“.

Was wird die Frau von Wirtschaftslenker Günter Mittag? „Miss Wirtschaft.“

Und Mielkes Gattin? „Miss Trauen.“


Herr Krause muss vor Gericht, weil sein Papagei „Nieder mit der SED!“ gerufen haben soll.

Vor dem Termin leiht er sich aber den Papageien des Pfarrers aus.

„Nieder mit der SED!“, spricht der Richter dem Vogel vor und wartet gespannt.

Doch das Tier schweigt.

Wieder und wieder versucht der Richter sein Glück, schließlich ruft der ganze Gerichtssaal: „Nieder mit der SED!“

Plötzlich öffnet der Vogel den Schnabel und krächzt: „Der Herr erhöre euer Flehen!“


Häschen besucht Leonid Breschnew im Kreml und staunt: „Woher hast du denn all die Teppiche?“

„Von meinen Freunden aus der Mongolei.“

„Und woher kommen die guten Weine und die edle Salami?“

„Von meinen Freunden aus Ungarn und Bulgarien.“

„Und woher hast du die schöne Telefonanlage?“

„Von meinen Freunden aus der DDR.“

„Mensch, Leonid, die müssen dich aber alle lieben.“

„Ja, das müssen sie.“


Ein Stotterer erzählt seinem Freund: „I-i-ich ko-o-omme ge-e-erade vo-o-om Ru-ru-rundfunk u-u-und ha-a-abe mi-i-ich a-a-als Spre-e-echer beworben.“

„Und haben Sie dich genommen?“

„N-n-nein, i-i-ich bi-i-in ni-ni-nicht i-i-in de-e-er Pa-a-artei.“


Gott hat den Termin des Weltuntergangs verkündet, und der Erzengel Gabriel fliegt herum, um zu schauen, was die Menschen kurz vor Schluss treiben.

In Paris genießen sie das Nachtleben, in Moskau kippt ein betrunkener Russe nach dem andern um.

Da hört der Engel aus der DDR-Hauptstadt Marschmusik, sieht ein Meer roter Fahnen und einen großen Umzug.

Staunend greift er zum Fernglas und liest auf einem Transparent: „Mit erfüllten Plänen zum Weltuntergang“.


Lehrerin im Deutsch-Unterricht: „Wer von euch weiß, was das Wort Trauerfall bedeutet?“
Regina: „Bei meinem Opa wurde die Fensterscheibe eingeschlagen, da waren alle traurig.“
Lehrerin: „Das ist kein Trauerfall, das ist ein Schaden.“
Peter: „Mein Vater hatte seine Brieftasche verloren, da waren alle traurig.“
Lehrerin: „Das ist kein Trauerfall, das ist ein Verlust.“
Fritz: „Bei meinem Vater im Betrieb war der Parteisekretär gestorben, da waren alle traurig.“
Lehrerin: „Seht ihr, das ist ein Trauerfall, kein Schaden und auch kein Verlust.“


Die DDR zeigt auf der Leipziger Messe eine Uhr, bei der stündlich ein Kuckuck erscheint und „Kuckuck“ ruft.

Die Sowjetunion präsentiert ein Exponat, bei dem der Kuckuck „Lenin“ ruft.

Die Sensation aber ist die chinesische Uhr: Jede halbe Stunde ruft Lenin „Kuckuck“.


Kosmonaut Sigmund Jähn wird in den Himmel geschickt, um bei Petrus zu fragen, weshalb es in der DDR unaufhörlich regnet.

„Ach, dieses kleine Land“, so erklärt Petrus dem Abgesandten, „ist doch am Eingehen, da muss kräftig gegossen werden.“ 


Ein Vater versucht, seinem Sohn den Sozialismus zu erklären: „Es gab mal einen Mann, der hieß Lenin, aber eigentlich hieß er nicht Lenin, sondern Uljanow. Er hatte einen Mitkämpfer der hieß Stalin, aber eigentlich hieß er nicht Stalin, sondern Dschugaschwili. Die beiden machten die Große Sozialistische Oktoberrevolution, die fand aber nicht im Oktober, sondern im November stattfand.“

„Hör auf, Papa, das ist ja ein völliges Durcheinander!“

„Jetzt, mein Sohn, beginnst du zu begreifen, was Sozialismus ist.“


„Dem Parteilehrjahr verdanke ich meine schönsten Abende.“

„Aber du bist doch gar nicht in der Partei.“

„Ich nicht, aber meine Frau.“


„Nieder mit der SED!“, krächzt der Papagei von Familie Huber wieder und wieder.

Als ein Funktionär zu Besuch kommt, sperrt Frau Huber den Vogel kurzerhand in die Tiefkühltruhe.

Danach ruft der Papagei. „Es lebe die SED!“ und Frau Huber wundert sich.

Erklärt der Vogel: „Drei Stunden Sibirien sind genug.“


Stimmt es, dass man nachts vom Berliner Fernsehturm aus drei Meere sehen kann? –

Im Prinzip ja: Oben ein Wolkenmeer, im Westen ein Lichtermeer und im Osten gar nichts mehr.


Was ist der Unterschied zwischen der DDR und dem Eiffelturm?

Beim Eiffelturm sind die großen Nieten unten.


Ein Mann sitzt am Wasser und holt mit seiner Angel einen Fisch nach dem andern heraus.

Setzt sich ein Genosse daneben, wirft gleichfalls die Angel aus, hat aber keinerlei Erfolg.

Schließlich meint der andere Angler kopfschüttelnd: „Solange du das Parteiabzeichen an der Jacke hast, macht sowieso keiner das Maul auf.“


Was ist der Unterschied zwischen Sozialismus und Orgasmus?
Im Sozialismus stöhnt man länger.


Um das drohende Aussterben des Elefanten zu verhindern, beauftragt die Uno ihre Mitgliedsländer, sich dem Tier verstärkt in wissenschaftlichen Werken zu widmen.

Die USA geben das Buch „Die kommerzielle Verwendung des Elefanten“ heraus.

In Frankreich erscheinen drei Bände: „Der weibliche Elefant“, „Der männliche Elefant“, „Das Liebesleben der Elefanten“.

In der Sowjetunion sind es vier Bände: „Der Elefant vor der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution“, „Der Elefant nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution“, „Lenin und der Elefant“, „Der Elefant nach dem XXVII. Parteitag“.

Die DDR gibt zwölf Bände heraus. 1.-4. Band: Übersetzung der sowjetischen Werke.

5.-10. Band: „Die Auswertung sowjetischer Erfahrungen beim Studium des Elefanten“,

11. Band: „Der sozialistische Patriotismus und proletarische Internationalismus aus Sicht des Elefanten“,

12. Band: „Der Elefant der DDR – treuer Freund und Kampfgefährte des sowjetischen Elefanten.“


Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und sozialistischer Demokratie?

Das ist etwa derselbe wie zwischen einem Stuhl und einem elektrischen Stuhl.


Der Frauenarzt staunt bei der Untersuchung: „Sie waren dreimal verheiratet, aber sind immer noch Jungfrau!“

„Mein erster Mann war Optiker, der hat immer nur geguckt. Der zweite war Biologe, der hat immer nur untersucht. Und der dritte war Parteisekretär, der hat’s immer nur versprochen.“


„Na, Kinder, was ist das?“, fragt der Biologielehrer am Wandertag, als vor der Schulklasse ein Eichhörnchen über den Weg läuft.

Die Kinder sind ratlos.

„Überlegt doch mal, worüber wir in den vergangenen Wochen immer wieder geredet haben!“

Meldet sich der kleine Klaus und fragt ganz leise: „Soll das Lenin sein?“


Ein DDR-Bürger vergisst bei einer Westreise im Interzonenzug seine Geldbörse samt Monatsgehalt: 760 Mark und sechs Groschen.

Am nächsten Tag steht in der Frankfurter Rundschau: „Gefunden: Kunstlederbehälter mit wertlosem Papier und sechs Müllmarken.“


In Afrika hat jeder Posten ein Kamel und in der DDR jedes Kamel einen Posten.


Treffen sich drei Haie.

„Ich war hinter einer amerikanischen Yacht her“, klagt der erste, „da ist eine Milliardärin über Bord gefallen. Die Brillanten liegen mir schwer im Magen.“

Sagt der zweite Hai: „Ich schwamm neben einem sowjetischen Ausflugsdampfer, da ging ein Kriegsveteran über Bord. Die vielen Orden sind unverdaulich.“

Nur der dritte Hai ist zufrieden: „Auf der Völkerfreundschaft ist ein Politbüromitglied ins Wasser gefallen – ganz zart, der hatte nicht mal Rückgrat.“ 


Die Tiere des Waldes beraten, wer den Posten des Parteisekretärs übernehmen soll.

Die Schnecke scheidet aus – sie ist Hausbesitzerin.

Die Bärin darf auch nicht, weil sie Pelz trägt.

Schließlich wird der Storch vorgeschlagen: rote Socken, weiße Weste, großer Schnabel.

Doch Adebar lehnt ab: „Ich will doch nicht auf meine jährliche Westreise verzichten.“


Am Schluss einer SED-Veranstaltung fragt der Schulungsleiter: „Habt ihr alles verstanden, Genossen?“

Meldet sich ein Teilnehmer in der letzten Reihe: „Eine Frage hätte ich noch: Ist der Marx nun bewohnt oder unbewohnt?“


„Der Sozialismus siecht.“


Ein Rentner wird nach seiner Rückkehr von der ersten Westreise gefragt, wie es drüben war.

„Genau wie bei uns“, erklärt er. „Für Westgeld bekommst du alles.“


Was ist Wissenschaft? Was ist Philosophie? Was ist Marxismus?

In einem völlig dunklen Raum eine schwarze Katze fangen, das ist Wissenschaft.

In einem völlig dunklen Raum eine nicht vorhandene schwarze Katze fangen, das ist Philosophie.

In einem völlig dunklen Raum eine nicht vorhandene schwarze Katze fangen und dabei rufen „Ich habe sie!“, das ist Marxismus.


„Hast du schon gehört, jetzt kommt ein Sportwagenmodell des Trabis auf den Markt.

Da liegt ein paar Turnschuhe im Handschuhfach.“


Borna ist die DDR-Stadt, in der man beim zweiten Husten ein Brikett in der Hand hält.


Der Gefängnisdirektor lässt die Insassen antreten.

„Mal herhören, morgen kommt unser Präsident Wilhelm Pieck.“

Raunt ein Häftling: „Ich habe immer gesagt, dass es mit dem ein schlimmes Ende nimmt.“


Ist es wahr, dass DDR-Mark, Dollar und Pfund den gleichen Wert haben?

Im Prinzip ja, aber genauer formuliert, ist ein Pfund DDR-Mark einen Dollar wert.


Welche beiden Systeme sind miteinander unvereinbar?

Das sozialistische System und das Nervensystem.


Ein Mann schaut jeden Morgen aus seinem Bürofenster.

Bei trübem Wetter klagt er: „Heute wird’s nichts.“

Bei klarem Himmel ruft er: „Heute könnt’s klappen.“

Irgendwann fragt ihn ein genervter Kollege, was das soll.

„Ach“, erklärt der Mann, „mein Vater sagt immer: ,Eines schönen Tages bricht hier der ganze Mist zusammen.‘“


„Stell dir vor, die DDR hat aus der Sowjetunion 10 Millionen Paar Schuhe erhalten.“

„Das ist aber eine großzügige Spende!“

„Nein, nein, zum Besohlen.“


DDR- und Sowjetbürger im Gespräch übers Glück.

DDR-Bürger: „Wenn ich mein Eigenheim endlich fertig habe und ein Trabi steht in der Garage – das ist für mich Glück.“

Sowjetbürger: „Wenn es früh um vier klingelt und drei Männer in schwarzen Ledermänteln fragen mich, ob ich Nikola Nikolajewitsch bin, und ich kann sagen: „Nein, das ist mein Nachbar“ – das ist für mich Glück.


Ein DDR- und ein Westhund treffen sich an der Grenze.

„Na, du möchtest wohl gerne mal eine richtige Wurst haben“, meint der Westhund.

„Nein“, sagt der DDR-Hund, „aber ich würde gern wieder mal richtig bellen.“


Unterhalten sich zwei Grenzer beim Streifgang: „Was würdest du tun, wenn die Mauer plötzlich einstürzt?“

„Sofort auf einen Baum klettern.“

„Warum denn das?“

„Na denkst du, ich will tot getrampelt werden.“


In der DDR gibt es jetzt eine neue Zeitung: Die Schnauze.

17 Millionen halten sie schon.


Was ist der Unterschied zwischen einer Fuhre Langholz und  dem Sozialismus?

Bei der Fuhre Langholz kommt zuerst das dicke Ende und dann die rote Fahne.


Warum steht im Sozialismus der Mensch im Mittelpunkt?

Damit man ihm von allen Seiten in den Allerwertesten treten kann.


Warum kommt die DDR so langsam voran, obwohl sie mit Volldampf auf den Kommunismus zusteuert?

Weil 99 Prozent des Dampfes zum Tuten verwendet werden.


Frage: Weshalb sind bei Tagungen des SED-Zentralkomitees vier Mikrofone am Rednerpult angebracht?

Antwort: Da ist nur ein Mikrofon, beim Rest handelt es sich um zwei Sauerstoffleitungen und ein Kreislauf-Überwachungsgerät.


Ein Student der Tiermedizin soll in der Abschlussprüfung drei Knochen zuordnen und schaut Hilfe suchend um sich.

„Na“, sagt der Professor, „was haben Sie denn die ganze Zeit bei uns studiert?“

„Sagen Sie bloß, dass das die Knochen von Marx, Engels und Lenin sind.“ 


Auch in diesem Jahr findet wieder das Festival des politischen Witzes statt.

1. Preis: zehn Jahre Winterurlaub in Sibirien. Gewinnerin: Antje Pflug aus Leipzig.

6. 2. 2009 Sitzung des SED-Zentralkomitees.

Tagesordnungspunkt 1: Hereintragen der ZK-Mitglieder.

Tagesordnungspunkt 2: Überprüfung der Herzschrittmacher.

Tagesordnungspunkt 3: Gemeinsamer Gesang des Liedes „Wir sind die junge Garde des Proletariats“.


Der Mathelehrer will die Ergebnisse der Volkswahl für eine Aufgabe nutzen und schreibt an die Tafel: „Das Wahlergebnis betrug 99 Prozent.“

„Herr Lehrer, da ist aber ein Fehler, Sie haben ,betrug’ klein geschrieben.“ 


Was ist der Unterschied zwischen einem sozialistischen Betrieb und einem sozialistischen Land?

Im Betrieb sind die Fluchtwege ausgeschildert.


Was ist der Unterschied zwischen einer Neutronenbombe und Kaffee-Mix?

Es gibt keinen – die Tasse bleibt ganz und der Mensch geht kaputt.


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